Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
(CED)
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind langandauernde Entzündungen des Verdauungstrakts.
Die beiden Hauptformen sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Die Erkrankung kann in Schüben mit wechselnden Beschwerden verlaufen oder dauerhaft aktiv sein.
Ursachen und Entstehung
Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, aber mehrere Faktoren spielen eine Rolle:
- Erbliche Veranlagung: In manchen Familien treten CED häufiger auf.
- Umweltfaktoren: Ernährung, Stress und Lebensstil beeinflussen den Krankheitsverlauf.
- Immunsystem: Bei beiden Erkrankungen reagiert das Immunsystem überaktiv auf eigentlich harmlose Reize im Darm.
Auffällig ist, dass CED in westlichen Ländern häufiger vorkommen, was auf die westliche Lebensweise und Ernährung als begünstigende Faktoren hinweist.
Was passiert im Darm?
Bei gesunden Menschen schützt die Darmwand den Körper vor Krankheitserregern und Fremdstoffen.
Bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist diese Schutzbarriere gestört.
Dadurch können Bakterien in die Darmwand eindringen und eine starke Abwehrreaktion des Immunsystems auslösen.
Diese Entzündungsreaktion gerät mit der Zeit außer Kontrolle und wird chronisch.
Da rund zwei Drittel aller Immunzellen im Darm sitzen, betrifft die Entzündung nicht nur den Verdauungstrakt, sondern kann auch den gesamten Körper beeinflussen.
Unterschiede zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Beschwerden außerhalb des Darms
Sowohl Morbus Crohn als auch Colitis ulcerosa können auch andere Organe betreffen.
Diese sogenannten extraintestinalen Manifestationen können auftreten an:
- Gelenken, Sehnen und Muskeln
- Haut (z. B. schmerzhafte Knoten oder Geschwüre)
- Augen (z. B. Entzündung der Regenbogenhaut)
- Leber und Gallenwegen
Langfristig kann sich auch der Knochenstoffwechsel verändern – teils durch verminderte Nährstoffaufnahme, teils durch langdauernde Cortisontherapie.